Projekte

Offensive Grüne Infrastruktur 2030

Die Offensive Grüne Infrastruktur 2030 ist eines von zwei Leitprojekten des Umweltministeriums und Partnerinnen und Partnern im Rahmen der Ruhr-Konferenz. Ziel ist es, ein durchgängiges Netz der Grünen Infrastruktur aus Grün- und Freiräumen zu schaffen. Zahlreiche Projektbausteine wird der Regionalverband Ruhr in den nächsten Jahren gemeinsam mit weiteren Partnerinnen und Partnern umsetzen.

Die Erstellung einer Regionalen Biodiversitätsstrategie ist ein Baustein dazu und gliedert sich in das Gesamtvorhaben ein.

Ausgehend von einer Bestandsaufnahme des Forschungsstandes der Biodiversitätsforschung und der Auswertung von Best Practice Projekten wird zu verschiedenen Handlungsfeldern eine umsetzungsorientierte regionale Biodiversitätsstrategie erarbeitet. Dafür werden für die einzelnen Handlungsfelder Positionspapiere und Handlungskonzepte erarbeitet. Aufbauend auf Best Practice Beispielen werden besonders geeignete Flächen und Maßnahmen für eine zeitnahe Umsetzung vorgeschlagen.

Die Erarbeitung der Biodiversitätsstrategie erfolgt durch das interdisziplinär besetzte Netzwerk Urbane Biodiversität Ruhrgebiet und dem Regionalverband Ruhr.

Positionspapiere

In einem ersten Schritt werden Positionspapiere zu verschiedenen Schwerpunktthemen erstellt. Diese sollen als Leitfaden und Diskussionsgrundlage zur Erarbeitung der Biodiversiätstrategie dienen. Dazu recherchiert das Netzwerk den aktuellen Stand der Dinge, schaut auf schon bestehende Strategien in anderen Regionen, versucht Defizite der bisherigen Ansätze zu erkennen und tauscht sich dabei intensiv mit allen Akteuren in der Metropole Ruhr aus.  

Die AuthorInnen der Positionspapiere haben die Forderung des Landes NRW nach einer Biodiversiätstrategie für das gesamte Ruhrgebiet dabei stets im Blick, Fragen der Umweltgerechtigkeit, von Ökosystemleistungen, die Einbeziehungen der Verwaltungen und vor allem auch die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung.

Zu den Positionspapieren

Forschungsprojekt Läppkes Mühlenbach

Übersichtsplan Untersuchungsgebiet Läppkes Mühlenbach
Übersichtsplan (zum Vergrösern klicken)

Ein erstes gemeinsames Forschungsprojekt des Netzwerkes Urbane Biodiversität startet 2017. Über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren soll die Entwicklung der Flora und Fauna des jüngst naturnah ausgebauten Läppkes Mühlenbaches, auf dem Gelände des ehemaligen Elektrostahlwerkes (Teil der ehemaligen Gutehoffnungshütte) in Oberhausen wissenschaftlich begleitet werden. Es handelt sich hierbei um eines der wenigen Projekte im Ruhrgebiet, wo ein naturnaher Ausbau eines Fließgewässers auf einer Industriebrache realisiert wird. Auf der Fläche sind weitestgehend die industrietypischen Substrate erhalten geblieben, zudem wurde auf jegliche Ansaat oder Anpflanzung verzichtet, so dass hier eine spannende Entwicklung der Industrienatur zu erwarten ist.

Erste Ergebnisse

zum Artikel

Nach zwei Jahren Feldarbeit stellen wir unsere konkreten Fragestellungen, Methoden und die ersten Ergebnisse vor. Weiterhin ist eine Mitarbeit erwünscht. Wenn Sie eine Artengruppe bearbeiten oder Zufallsbeobachtungen melden möchten, melden Sie sich bitte bei uns, Kontakt: Dr. Peter Keil (Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e.V).

Zum Artikel in Natur in NRW 04/2018

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Flyer öffnen

Für weitere Informationen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an Dr. Peter Keil, Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e.V. oder laden Sie sich unseren Flyer herunter (pdf).